Mittwoch, 6. Oktober 2010

Die letzten fünf Monate













15.05-Bad Ems 35:36 auf vermessener 10km Strecke.Aus meiner Sicht eines meiner besten 10km Rennen.Am Anfang etwas zu schnell.Nach ein paar Minuten Rhythmus gefunden und durchgelaufen.

12.06-Pfungstadt-8,1km-27:58. Immer schön dem führenden hinterher.Noch eine Runde und ich hätte ihn gehabt.

10.07-Mörfelden 10km -36:54 Am wärmsten Tag des Jahres.Abends um 18:00 noch 35°Mit Dirk Schönbeck zusammen durchgequält.

14:08-10km Roßdorf-35:41 6 eckige ,kantige,wellige Runden durch das Dorf.Strecke wohl etwas kürzer,muß aber keiner wissen......

22.08-10km -Wächtersbach-37:21.Insgesamt vier mal die Schuhe gebunden,war mir voll peinlich.die Leute haben gedacht ich habe einen Knall.Trotz allem noch Platz zwei.Wiedermal wäre eine Sieg drin gewesen.

04.09-10km Wöllstadt-36:21(vermessen)Mit dieser Zeit hätte man dort sonst gewonnen.Aber dieses Jahr waren halt vier schnellere da.

26:09-Griesheim-15km-54:52-wow, dachte gar nicht mit dem reduziertem Training in letzter Zeit so eine Zeit laufen zu können.

Am 11.09.nahm mich im fit trotz Handicap Team beim 25 Stundenlauf im Wiesbadener Kurpark teil.Klasse Event,für nächstes Jahr wieder fest eingeplant. Dort spulte ich 47 Runden a 925 Meter ab.Das macht 43,2 Kilometer in 3:08.Nebenbei war ich da dann 28 Stunden am Stück wach,genau mein Ding



Mittwoch, 12. Mai 2010

Naurod und Mainz

Am 24. April lief ich beim Nauroder Halbmarathon den 10k Backeslauf.2004 bin ich dort 36:23 gelaufen.Das kann allerdings nicht die gleiche Strecke gewesen sein.So wellig mit einigen richtigen steilen Rampen drin,hatte ich sie nicht in Erinnerung.Nach etwa drei Kilometer konnte ich meine zwei Begleiter abschütteln und lief von dahin an alleine.Den Läufer vor mir sah ich zwar ,konnte aber kaum Meter gut machen.

Immer wenn es bergab ging nahm ich Tempo raus,so wunderte ich mich auch nicht,dass ich nach dreiviertel Der Strecke dann auch bergab überholt worden bin.Die letzten Kilometer waren eine Qual und zogen sich sehr in die Länge.Ich war heilfroh auf der Zielgeraden angekommen zu sein und konnte den Zieleinlauf nur wenig genießen.Platz 11 in 38:23 kam heraus.Kann mich nicht erinnern,mich schon so früh in einem 10km Lauf so gequält zu haben


An Muttertag (9.05) ging es dann auf die närrische Seite.Eigentlich wollte ich da gar nicht starten.Donnerstags machte ich auf der Bahn noch 8x400 in 79 sek.Freitags auf der Arbeit bequatschten mich noch zwei Arbeitskollegen ich solle doch laufen.Als ich dann Samstags morgens mit 1,50 Euro in der Tasche für ne Flasche Wasser an der Tanke zum langen Lauf aufbrechen wollte,kam meine Nachbarin aus der Türe und hing ans alltäglich Hallo noch ein "Morgen stehen wir an der Strecke und feuern dich an" entgegen.
Nach 2,5km entschloss ich mich dann zur Kehrtwende.21 Stunden später saß ich dann im Auto Richtung Mainz.....

An der Reingoldhalle angekommen,wo es die Startunterlagen gibt,begann es wie aus Kübeln zu schütten. Ich war spät dran.Einlaufen im kühlen Dauerregen.Schon nach wenigen Minuten war ich nass bis auf die Haut.
Seltsamerweise fühlte ich mich aber ansonsten richtig gut und fand schnell einen guten Rhythmus.Splits immer zwischen 3:47-3:50/km in einer Gruppe mit vier Marathonläufern.

An der Strecke war natürlich bei diesem Wetter wesentlich weniger los wie sonst,aber das störte mich wenig.Nach 10km stoppte ich 38:12.Fühlte mich dabei sehr gut und konnte sogar das Tempo auf den letzten 4km noch steigern.Dabei half mir dann das überholen der Marathonläufer,so hatte ich immer einen neuen Motivationspunkt.Die letzten drei Kilometer konnte ich sogar im 10km Tempo 3:35 abspulen.Über die 1:19:44 freute ich mich sehr ,hatte mit 1,5 Minuten mehr gerechnet.

Samstag, 17. April 2010

Berglauf und Brechen

Zwischenzeitlich durfte ich zwei neue Wettkampfergebnisse in meine Statistik eintragen. Am 21.03 ging es vom Nerotal in Wiesbaden zur Platte hoch .450 Höhenmeter verteilt auf 8,1km.Bereits 2003 und 2004 nahm ich an dem Lauf teil.Anscheinend habe ich im Laufe der Zeit keine Erinnerung mehr an dem Lauf gehabt.Nach der ersten Steigung ,die neben der Nerobergbahn hoch auf den Neroberg führt fragte ich mich schon was mich hier geritten hat teilzunehmen.Die Atmung längst im Hechelmodus und die Beine vom Lacktat schwer wie Blei.Naja irgendwie stand ich dann schon halb im Delirium vor dem letzten Abschnitt,die Rodelbahn,nur leider hieß das nochmal 100 Höhenmeter auf den letzten 400 Metern.Im Ziel hätte ich kotzen können und brauchte auch ersteinmal einige Minuten um wieder klar sehen zu können.Mit 37:48 klare Bestzeit auf der Strecke. Platz 12 insgesamt und 3. in der AK.


Am 27.03 ging es dann zum 10km Lauf der Lg Brechen.Ein Lauf an dem ich schon immer mal starten wollte,aber jedes Mal was dazwischen kam.Nach den Ergebnislisten der letzten Jahre sollte dort eine Platzierung unter den ersten 7 locker möglich sein.
Das Gefühl hatte ich aber kurz nach dem Start ganz und gar nicht.Nach dem ersten Kilometer muss ich so an zwanzigster Stelle gewesen sein.Das relativierte sich zwar im Laufe der Zeit und ich konnte doch einige selbstüberschätzer noch einsammeln aber es war auch tatsächlich an diesem Tag ein starkes Teilnehmerfeld.

Ich hatte einen beschissenen Tag erwischt,kam nie richtig rein ins Rennen und wirkte früh Kraft und saftlos.Die 37:05 sind allerdings auf der doch alles anderen als schnellen Strecke nicht soo schlecht.Es reichte sogar zum Sieg in der M40.Glaube kaum ,dass ich an der Veranstaltung nochmal teilnehme.Das hat nichts mit der Organisation oder so zu tun ,die war sehr gut.Mit der Strecke kann ich mich überhaupt nicht anfreunden. Zwei Wendepunkte,nachdenen man dann dem gesamten Feld wieder entgegen läuft und ein ständiges leichtes auf und ab sind nicht mein Ding.Das beste heute war der kurze Anreiseweg.


Montag, 8. März 2010

Wadllauf Offenbach-Rosenhöhe

Nachdem der Schnee sich ja endlich doch rasch verdrückte, hätte ich ja mal mit Tempotraining beginnen könnte,doch dann kam die Erkältung und mit ihr Beine wie Pudding.Das befinden wurde zwar im Laufe der letzten Woche besser,am Samstag meldeten sich dann aber Halschmerzen.So dachte ich vor dem Lauf noch ,wenn die 36 vorne steht wäre super.

Der Start befand sich im Stadion auf der tiefen mit rotem Sand bedeckten Bahn.Bevor es in den Wald ging,musste erst eine Runde auf der Bahn gedreht werden.Nach dieser konnte man anhand des Aussehens der Läufer schon getrost das Wort Crosslauf in den Mund nehmen.Im weiteren Verlauf ließ es sich mit Ausnahme einiger Passagen,die noch mit Schnee,Eis bedeckten waren aber frei Laufen.

Nach dem ersten Kilometer überholten mich ein paar Läufer,an die ich mich dran hing und schon bald wieder überholte.Dann konnte ich mich ein wenig absetzen und lief allein weiter.Nach der Hälfte ging es wieder eine Runde durchs Stadion und zur zweiten Runde durch den Wald.Vor mir lief mein Mannschaftskamerad Peter Wolfenstädter. Nach und nach konnte ich mich zwar herankämpfen ,schaffte es aber nicht vorbei zu kommen.Mit 36:56 ist die erhoffte Zeit erreicht worden.
Wenn nichts dazwischen kommt steht dann am Sonntag der erste Halbmarathon für dieses Jahr in Frankfurt auf dem Programm.
3:43-39-45-35-38-45-41-45-47-35//18:23/18:33

Sonntag, 7. Februar 2010

Abschluß in Jügesheim

Die ersten 1,5km waren erstaunlich gut zu laufen,doch dann ging es los.Immer im Zick Zack hin und her ,wo gerade auch nur ein paar Meter Waldboden zum Vorschein kamen hieß es nichts wie drauf.Ein paar Läufer resignierten nach den ersten Kilometern und liefen im Dauerlauftempo weiter. Ein kurzen Moment dachte ich auch darüber nach,entschied mich aber zum durchbeißen.Das war auch gut so,der führende der M40 war nicht am Start und so konnte ich den Siegerpokal der M40 entgegen nehmen.Auf den letzten zwei Kilometern ging es nochmal richtig zur Sache.Der zuvor überholte M20 Läufer setzte sich wieder vor mich.Auf den letzten 500 Meter nahm ich mein Herz nochmal in die Hand und konterte ,dabei überholte ich auch noch Frank Zimmer und kam als Zehnter nach 37:33 durchs Ziel.
In den letzten Schneewochen war hier in Taunusstein nicht an geregeltes Training zu denken und an Tempoeinheiten schon gar nicht.Fürs Laufband fehlt mir jede Motivation,da pausiere ich lieber.Stefan Unger und Jenny Schulz ,die beim letzten Lauf noch auf Augenhöhe liefen, aber in der Halle ihr Tempoprogramm in den letzten Wochen abspulen konnten waren erwartungsgemäß heute wesentlich schneller unterwegs.Bleibt nur zu hoffen,das sich der Winter bald verzieht.
3:32-40-4:01-3:54-45-54-46-47-39-33-18:54//18:39

Samstag, 2. Januar 2010

Jügesheim zum dritten

Wieder mit einer guten Ausgangsposition am Start musste man geschickt auf der Außenbahn laufen um nicht auf dem glatten Asphalt gleich ins rutschen zu kommen.Nach ein paar hundert Meter konnte man dann aber doch einen ordentliches Rennen gestalten.Hier und da ein wenig Gripp,ich hatte es mir aber schlimmer vorgestellt.
Obwohl die Vorzeichen mit wenig Training in den letzten Wochen und dann schließlich noch einen Mageninfekt am Anfang der Woche schlecht standen ,gelang mir eine kleine Verbesserung um 9 Sekunden auf 36:12.
Nach vier Kilometer hing ich mich an eine Gruppe um Wilhelm Schüttler dran,das Tempo wurde aber mit 3:42 auf diesem Kilometer zu langsam.Ich löste mich, hinter mir hörte ich Schnaufen und Schritte von mehreren Läufern. Einer davon mein Vereinskamerad Stefan Unger.Keiner wollte mal nach vorne.Nach acht Kilometer konnte ich noch zwei mal überholen. Wie das dann so ist wurde ich auf dem letzten Kilometer noch vier mal überholt und konnte nichts dagegen setzen.
Was ich vor vier Wochen noch abwenden konnte,gelang mir dieses Mal nicht. Mit Jenny Schulz der ersten Frau im Feld kam ich zwar zeitgleich ins Ziel ,sie hatte aber einen Meter Vorsprung.
Wiederholen hingegen konnte ich eine zweite schnellere Hälfte 18:16-17:56
3:38-37-39-38-42-36-37-38-35-28

Samstag, 5. Dezember 2009

Jügesheimer Winterlaufserie zweiter Lauf

11:00 aufgestanden ,Rollladen hoch ,der Blick aus dem Fenster-grau und Schneeregen, Thermometer zeigt 1,6°an. Ich hatte in diesem Moment eigentlich null Bock auf Laufen gehen. Wie das dann so ist nach zwei Becher Tee und einem Toast setzte ich mich zweieinhalb Stunden später ins Auto mit Ziel Richtung Jügesheim.
Dieses Mal war ich schlauer und stand am Start ganz vorne. Nach dem Schuss ließ es sich so gleich viel besser und entspannter los laufen. Mit 3:35 war dann der erste Kilometer gleich mal 12 Sekunden schneller als vor vier Wochen.
Die erste Hälfte legte ich in 18:14 zurück und hatte so meine Zweifel ,ob die Kraft bis zum Schluß hält.Aber auch die zweiten fünf Kilometer hatte ich ein sehr gutes Laufgefühl und mit 18:07 lief ich sie sogar schneller, dass lag aber viel am letzten Kilometer als doch tatsächlich meine Vereinskameradin Kerstin Straub auf den letzten Metern an mir vorbei wollte. Das konnte ich natürlich nicht so einfach dulden. Nur mit einem beherzten Schlussspurt konnte ich das Dilemma gerade noch so abwenden. Respekt an Kerstin, eine super Form in der sie zur Zeit läuft.
3:35-39-40-38-41-39-37-41-38-31

Samstag, 21. November 2009

Richtiger Crosslauf


Letzten Samstag startete ich beim Wiesbadener Crosslauf der TV Waldstrasse.Kaum hatte ich mich eine Stunde vor dem Start angemeldet,begann es zu regnen.Da zu diesem Zeitpunkt schon Schülerläufe statt fanden ,verwandelte sich der Naturboden des Biebricher Schlossparks rasch in eine Matschpiste.Sechs Runden a 1km mussten gelaufen werden.Kurze knackige Steigungen,steile bergabPassagen und einige Meter über Rasengeflecht galt es zu bewältigen.Schon bald nach dem Start pendelte ich mich eher im hinteren Feld ein.Nach zwei Runden gelang es mir ein paar Läufer zu überholen.Die noch zu laufenden Runden wurden von Streckenposten angesagt,als die sagten "noch zwei Runden" wusste ich gar nicht wie ich die schaffen sollte.Die Atmung glich schon einem hecheln und die Beine fühlten sich kraft und saftlos an.Irgendwie schafft man es ja doch meistens. Auf den letzten Metern kurz nach einer engen rutschigen Kurve versuchte ich noch einen Platz gut zu machen aber mein Kontrahent hatte schneller die Ideallinie, somit schoss ich ein paar Zentimeter hinter ihm nach 21:36 durchs Ziel. In der M 40 bedeutete dies Platz eins.Mein Vereinskamerad Thomas Seibert lief das Ding souverän als Sieger nach Hause.


Ein klasse Crosslauf,leider fand mein seit einigen Monaten lädierter linker Fuss das nicht so.Beim lockeren Dauerlauf am Montag meldete er sich schon frühzeitig. Nach den 3x 2000 am Mittwoch legte er richtig Protest ein. Am Donnerstag gönnte ich ihm eine Pause. Heute zickte er nur die erste Stunde,in der zweiten gab er ruhe.

Sonntag, 8. November 2009

Bester 37iger

Im strömenden Regen ging es heute nach Jügesheim zum Start der Winterlaufserie.Durch Quatscherei habe ich mir gleich mal einen ungünstigen Startplatz im mitten des Pulkes "erobert".Somit bestanden die ersten Minuten darin , unbeschadet auf dem Seitenstreifen weiter nach vorne zu kommen. Nach dem ersten Kilometerschild lief es sich dann angenehmer. Die ersten fünf Kilometer gingen in 18:28 gut durch,außer einer ungewollten Schnürsenkelbindepause. Drei oder vier Läufer konnte ich überholen. Nach 25 Minuten ließ dann doch ganz schön die Kraft nach und ich musste stark an die Reserven gehen, somit hatte ich einem Überholmanöver zweier Mitläufer auf dem letzten Kilometer nichts entgegen zu setzen. 37:03 Platz 17 AK 6-Ohne offene Schuhe hätte heute schon die 36 vorne gestanden.Dann werde ich das in vier Wochen an gleichem Ort erneut versuchen.
3:47-35-39-38-47-42-42-45-44-45

Samstag, 22. August 2009

Auf gehts zu neuem Tatendrang,mit dem heutigen Tempolauf über 10,2km auf welliger Strecke in 39:35 hoffe ich die Motivationslosigkeit der letzten Monate in den Griff zu bekommen.